| Französische -
Städte |
| Avignon:
Avignon, ein provenzalisches Städtchen, wird von
der gotischen Kathedrale und dem festungsartigen Papstpalast
überragt. Pabst Clément VI. kaufte es von
der Königin Jeanne für 80.000 Florins in Gold
um daraus das andere Rom zu machen. Seit 1947 erwacht
die Stadt im Sommer für das bekannte Theaterfestspiel
„Festival d´ Avignon".
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Stadt Bayeux:
Wahre Kleinodien in der Altstadt sind in die liebevoll
restaurierten Fachwerkhäuser. Ein Kunstwerk ersten
Ranges ist der Tapisserie de la Reine Mathilde,
ein 70 Meter langer Gobelin. Er zeigt turbolante normanische
Szenen rund um die Eroberung Englansd im Jahr 1066. Als
böses Omen für Harald, den in der Schlacht gefallenen
König von England, ist der Halleysche Komet von 1074
(!) abgebildet.
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Bescancon:
Zur Römerzeit war der Ort eine kleine Galliersiedlung
namens Vesontio. Die günstige Lage
an der Schleife des Flusses Doubs wies ihm stets eine
strategische Bedeutung zu. Die Zitadelle, Reste der Stadtbefestigung
und das Fort de Chaudanne künden
hiervon. Besaucon ist auch die Wiege der Kunstseide. 1884
wurden hier erstmalig aus Zellstoff Viscosefasern /Reyon
/ Rayon) gesponnen.
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Biarritz:
Biarritz, eines der ersten luxuriösen Seebäder
am Golf von Biskaya, seit Kaiserin Eugenie, Gattin von
Napoleon III., das hübsche Fischerdorf zum Ferienort
erkor. Hätte nicht ein Fischer Bismarck vor dem Ertrinken
gerettet, wäre der deutsche Kanzler bei einer diplomatischen
Mission bei Napoleon III,. ertrunken. Der tapfere Retter
überlebte nicht. Seine schwangere Witwe erhielt von
Bismarck eine lebenslange Rente. |
Stadt Caen:
Moderne Industrie- und Kulturstadt mit 190.000 Einwohnern,
mit dem Ärmelkanal verbunden über die Orne
und einen 12 km langen Schiffskanal. Im 11. Jahrhundert
stiftete Wilhelm der Eroberer das Männer-,
seine Frau Mathilde das Frauenkloster. Sehenswert das
Chateau mit dem Donjon
(Wehrturm) aus dem 12. Jahrhundertund das Memorial de
Caen (Gedenkstätte der Schlacht um die Normandie).
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Carcassonne:
Das gallo-röm. Carcassonne hat eine
wechselvolle Geschichte. Westgoten, Araber und Franken
eroberten die Stadt, die zwischen dem Zentralmassiv und
den Pyrenäen gelegen ist. Im Verlauf der Albigenserkriege
wurden sie 1209 erobert und fiel 1229 an die frz. Krone.
Die befestigte Altstadt „Cité" ist von
zwei Mauerringen mit 52 Türmen und fünf Bastionen
umgeben. Sie gilt als die besterhaltene mittelalterliche
Stadtanlage. |
Franche-Comté Montbéliard:
Die kleine Grafschaft mit der Stadt ging im 14. Jahrhundert
für 4 Jahrhunderte in württembergischen Besitz
über und hieß in dieser Zeit Mömpelgard.
Sie war den frz. Königen ein Dorn im Auge. Die Altstadt
mit ihren farbig verputzten Häusern aus der Württemberger
Zeit verbreitet eine heitere Stimmung. Im Vorotr Sochaux
sind die größte Peuteotfabrik und das Peugeotmuseum
zu besichtigen. |
Laguiole:
Zwei Dinge stehen für die Stadt Laguiole: der Raclette-ähnliche, zartschmelzende Käse in ca. 40 kg schweren Rädern und die berühmten Messer mit der Stiergravur und der Biene auf dem aus echtem Horn gefertigtem Griff. Liebhaber besitzen ein Klappmesser, das sie selbstverständlich mit ins Restaurant nehmen, um dort damit zu essen (und das Statussymbol zu zeigen).
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Lourdes:
Lourdes, die kleine Stadt am Fluß
der Pyrenäen ist der größte Marienwallfahrtsort
Europas und hat nach Paris die höchste Hotelbettenzahl
Frankreichs. 1858 erschien dem Hirtenmädchen Bernadette
Soubirows die Gottesmutter in einer Grotte. Mehr
als fünf Millionen Menschen aus aller Welt pilgern
jährlich dort hin. Bernadette wurde Nonne. Sie verstarb
früh, liegt aber unverwest in Nervers
in einem gläsernen Sarg. |
Quimper:
Im Gegensatz zu Rennes, das seine Altstadt in einem verheerenden
Brand 1720 bis auf wenige Strassenzüge verlor, hat
sich Quimper sein altes Stadtbild bewahrt. Die bretonischste
aller Städte liegt am Zusammenfluss (bretonisch:
Kemper) von Steir und Odet. Der Bau der gotischen Kathedrale
zog sich fast 300 Jahre hin. Die Turmspitzen wurden erst
im 19. Jh. aufgestellt. Das hat Quimper
gemein mit Köln am Rhein. |
Toulouse:
Toulouse ist das Zentrum
des zivilen Flugzeugbaus. Westlich der Stadt, bei Colomiers,
können die Montagehallen des größten europöischen Flugzeugbauers
besichtigt werden. Zu sehen ist auch das elegante Prunkstück
des Überschallflugs, die 2003 ausgemusterten Concorde.
Eine zweite Concorde steht im Technikmuseum Sinsheim
(Baden-Württemberg).
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Toulouse:
Cité de I´Espace. In einem
4 Hektar großem Park können sich Weltraumfans
die Ariane 5 in Originalgröße
ansehen. Daneben locken die Raumstation Mir
sowie das zweitgrößte Planetarium Frankreichs.
Viele der derzeit 7 verschiedenen Themenbereiche werden
interaktiv unterstützt. Hier, vor den Toren der Stadt,
kann bequem eine spannende intergalaktische Reise angetreten
werden! |
Rouen:
Jeanne d` Are, der Jungfrau von Orleons,
wurde hier im Jahre 1431 auf Betreiben der englischen
Besatzungsmacht der Prozess gemacht. Auf der Placa
du Vieux-Marché, unweit des später
erbauten Justizpalastes, wurde sie bei lebendigem Leib
verbrannt. Heute ist Rouen der größte
französische Exporthafen und der wichtigste Umschlagsplatz
für Getreide. Wunderschöne alte Fachwerkhäuser
prägen die Altstadt. |
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